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15. Mai - Matinée "Hoffnungszeichen"

"Schau gut hin, nimm sie wahr.
Siehst du die Hoffnungszeichen,
so wunderbar."
(Hoffnungszeichen, Bettina Alms)

Bettina Alms – eine musikalische Ausnahmepersönlichkeit war zu Gast in unserer Gemeinde. Gemeinsam mit Pfarrer Clemens Bittlinger an der Gitarre und Carolin Raschke am Klavier gestaltete sie den Gottesdienst am Sonntag Kantate.

Beim anschließenden Matinée-Konzert präsentierte Bettina Alms ihr breitgefächertes Repertoire mit Gesang, Flöte und Violine vor einem begeisterten Publikum.

„Hoffnungszeichen“ – der Titel der aktuellen CD und auch des Konzertes war das Leitmotiv für zahlreiche Geschichten über das Leben und den Alltag – mal traurig und nachdenklich und doch hoffnungsvoll. Die Kraft der Musik, die Kraft des Gebetes und die starke Wirkung der Natur – das sieht Bettina Alms als Hoffnungszeichen in manchmal hoffnungslos scheinenden „Wüstenzeiten“.

Ihr Cross-Over zwischen Pop und Klassik, von Bachs Präludium in C (BWV 553) über die Pop-Songs "Fields Of Gold" und "You raise me up" an Bass-, Alt- und Sopranflöte über selbst komponierte Lieder, beseelte die Zuhörer*innen.

„Hoffnungszeichen“ – nichts könnte besser in diese Zeit passen. Mit ihrer Musik möchte sie den Menschen Mut und Hoffnung machen sowie Freude schenken. Das Publikum und Frau Astrid Teigesser dankten abschließend der Künstlerin: „Sie haben uns heute ein Geschenk gemacht!“

"Es gibt Hoffnung für diese Welt.
Hoffnung, weil die Liebe zählt.
Es gibt Hoffnung für dich und mich,
weil die Liebe die Dunkelheit durchbricht."
(Hoffnungszeichen, Bettina Alms)

24. April - Konzert "Luna lacht"

Im Rahmen von Kunst in der Kirche präsentierten sich "Zwei Männer im Mond", Adax Dörsam und Mathias Wendel, mit Musik und Texten über Mond und Sterne und die Faszination der Nacht.  Die beiden gingen auf Mondreise, zeitweise gemeinsam mit "Peterchen". Dabei erklang u. a. Musik von Dörsam, Mancini, Monroe oder Biermann und Texte u. a. von Bassewitz, Schubiger, Celan, Bayer, Bachmann und Wendel.

16. April - Osternacht

Stimmungsvolle Feier der Auferstehung Jesu in der Osternacht

Die Gemeinde war versammelt, es herrschte Dunkelheit und Stille, bis um 22 Uhr Pfarrerin Unrath-Dörsam und die Konfirmand*innen, nur mit einer Kerze in der Hand, langsam die Kirche durchschritten, begleitet von zarten Gitarrenklängen. Es folgte ein Anspiel der Konfirmand*innen - "Harald K. aus P." Harald K. aus P. ist unglücklich und sucht Entlastung, um aus der Finsternis zu kommen. Dabei begegnet er verschiedenen Menschen, zuletzt Jesus, der ihm den Weg des Vertrauens zeigt und ihn somit aus der Dunkelheit befreit.  "Licht, Licht, Licht, es werde Licht!" - so erklang es von Clemens Bittlinger und Adax Dörsam in der dunklen Kirche, danach entzündete Pfarrerin Edith Unrath-Dörsam feierlich die neue Osterkerze. "Christ ist erstanden"  sangen die Versammelten hinter ihren Masken zur verhaltenen Orgelbegleitung von Carolin Raschke und dann ertönte ein fröhliches Orgelsolo, schwungvoll in vollem Register. "Christ ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!" - dabei klangen die Kirchenglocken einige Minuten in vollem Geläut. Das Osterlicht trugen die Besucher*innen in die Nacht hinaus - "This little light of mine, I'm gonna let it shine."

Premiere: der neue Kerzenständer für die Osterkerze wurde exklusiv für unsere Kirchengemeinde angefertigt! Herr Dörsam aus Steinbach, Schwager unserer Kirchenvorsteherin Birgit Raschke, hat aus einem massiven Eichenstamm dieses Unikat eigenhändig geschaffen, dafür ein herzliches Dankeschön! Mit diesem neuen, modernen Unterbau kommt die schöne Osterkerze noch besser zur Geltung.

13. März - Vernissage

Ausstellung "Mit 100 Hüten gegen den Krebs" von Susanne Emig
Eine Fotodokumentation von Mitte März bis Mitte Juni

Astrid Teigesser begrüßte die Freund*innen von "Kunst in der Kirche" herzlich zu einer ganz besonderen Ausstellung in unseren Kirchenräumen – besonders deshalb, weil in den Bildern eine sehr persönliche, aber auch Mut machende Geschichte erzählt wird.

Diagnose Brustkrebs – und jetzt? Eine erschütternde Diagnose – wie geht eine Frau damit um? Susanne Emig aus Fürth wurde im Jahr 2018 diese Diagnose gestellt. Und auch sie stand vor vielen Fragezeichen, über das was sie erwartet, was geschehen wird, wie es ausgehen wird …

Im Verlauf der Erkrankung entwickelte sich eine kreative Idee: Warum nicht den eigenen Gefühlen Ausdruck verleihen? Sie nach außen bringen, statt sie in sich zu vergraben.

 „100 Hüte gegen den Krebs“ – sie alle entstanden in einer schwierigen Lebensphase. Wenn man die Fotos betrachtet, denkt man zunächst, da ist doch alles in Ordnung. Aber hinter jedem Hut verbirgt sich ein anderes Gefühl, ein anderer Gedanke, eine neue Sichtweise, die sich im Zusammenhang mit der Erkrankung entwickelt haben.

Mutlosigkeit – Zweifel – Vertrauen – Glaube – Hoffnung: Das und viel mehr verbirgt sich hinter den Hüten. Nicht alle Hüte waren vom Material her für die Ewigkeit – und so entstand die Idee, alle Hüte zu fotografieren. Woher sie die Ideen für die Hüte nimmt, weiß sie nicht. Sie entwickeln sich einfach …

Bisher hat sie ihre Hüte im Kreiskrankenhaus Heppenheim, in der Uniklinik Heidelberg, in Schlierbach und in Schwetzingen am Tag der Brustgesundheit ausgestellt, in einer Kirche allerdings noch nie. Sie war sehr erfreut über die Anfrage unserer Gemeinde und war auf jeden Fall der Meinung: „Das passt sehr gut in eine Kirche!“

Mit kurzweiligen und amüsanten Geschichten brachte Susanne Emig den Besucher*innen die Entstehung der Hüte näher. So begann sie ihre Erzählung mit der Schilderung im Perückenladen: "Sie haben aber einen großen Kopf". Hier wurde der Grundstein für die kreative Arbeit gelegt und die vielen Ideen, von ihrem Lieblingshut (Karussell) bis zum neuesten Brillenhut, nahmen ihren Lauf.

Mit ihrer eigenen Geschichte will sie Kraft und Zuversicht geben – und dabei auch Betroffenen Mut machen. Sie sagt selbst über sich: „Die Diagnose Krebs zieht jedem den Boden unter den Füßen weg. 2018 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, und von jetzt auf nachher war mein Leben auf den Kopf gestellt. Aber nicht nur meins, auch das meiner Familie! Es braucht viel Kraft, Zuversicht, Geduld, Humor, ein liebevolles Umfeld und eine große Portion Glück dazu, um gut durch die anstrengende Zeit der Krebsbearbeitung zu kommen. Zum Glück habe ich es geschafft, ich bin wieder gesund geworden. Die Medizin, meine Familie, viele liebe Freunde und diese unglaublich verrückte Hutidee haben mir dabei geholfen."

Die Vernissage wurde musikalisch von Jenny Marquard am Akkordeon und ihrem Mann, Jochen Furch, am Saxophon umrahmt.

04. März - Zukunftsplan: Hoffnung

WGT

Weltgebetstag 2022 aus England, Wales und Nordirland
"Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden...
"
(Jeremia 29,14)

Frauen aus dem Vorderen Weschnitztal planten und feierten gemeinsam den Gottesdienst in Reisen. Die musikalische Gestaltung lag bei Sonja Stein - Gitarre und Gesang und Helmut Kadel - Dudelsack, Akkordeon und Orgel.

Weltweit blicken Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft. Die Corona-Pandemie  verschärfte Armut und Ungleichheit. Zugleich erschütterte sie das Gefühl vermeintlicher Sicherheit in den reichen Industriestaaten. Als Christ*innen jedoch glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an ihren Untergang!

In über 150 Ländern der Erde feierten Menschen den Weltgebetstag der Frauen aus England, Wales und Nordirland, die unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, - kulturellen und -religiösen Gesellschaft erzählten. Aber mit den drei Schicksalen von Lina, Nathalie und Emily kamen auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Sprache.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft und allein in Deutschland besuchen hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag, um gemeinsam den Samen der Hoffnung in unserem Leben, in unseren Gemeinschaften, in unserem Land und in dieser Welt auszusäen.

"Seien Sie mit dabei und werden Sie Teil der weltweiten Gebetskette!"

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Nach dem Gottesdienst konnte aufgrund der Corona-Situation leider kein gemeinsames, landestypisches Essen stattfinden. Aber das ökumenische Vorbereitungsteam hatte eine kleine "Teatime to go" vorbereitet. So konnten die Teilnehmenden zuhause bei einer Tasse Tee und Scones noch einmal über Hoffnungsspuren im Alltag und über das eigene Hoffnungsbild nachdenken.
Helmut Kadel und Sonja Stein ließen den Abend mit englischer Folkmusik ausklingen.

1. Januar - Neujahrskonzert

"Wir machen Musik, da geht Euch der Hut hoch,
Wir machen Musik, da geht Euch der Bart ab,
Wir machen Musik, bis jeder beschwingt singt:
Do, re, mi, fa, so, la, si, do."

Mit Lisa-Anna Jeck, Jennifer Valenta und Mathieu Bech begannen die Besucher*innen das neue Jahr heiter und beschwingt! Sie ließen sich zu einem Abend ganz im Sinne des Chansons und Schlagers - von 1920 bis heute - entführen. Die jungen Künstler*innen trugen ihre Musik nicht nur gekonnt vor, sie sponnen dabei auch eine mitreißende Rahmengeschichte über die Liebe und die Freundschaft.

Der fesche und unheimlich talentierte Mathieu Bech verdrehte den beiden Diven mit „Les Champs-Élysées“ den Kopf. „Du hast Glück bei den Frau’n, Bel Ami!“ - das erkannten auch die beiden Damen und ließen es sich nicht nehmen, um den Herrn zu buhlen. Dabei erklang „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ von Friedrich Hollaender, „Bei Mir Bistu Shein“ - bekannt durch die Andrews Sisters, „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ aus dem Film „Im weißen Rößl“ und „La vie en rose“ von Edith Piaf.

Natürlich darf bei der Liebe auch der Kummer nicht fehlen und der ersehnte Anruf wurde durch „Kein Schwein ruft mich an“ von Max Raabe vertont.

Doch am Ende konnten die beiden Frauen ihre Rivalität beiseitelegen und stellten fest „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“ und dass mit Musik das ganze Leben ja nur noch halb so schwer ist erklang in „Wir machen Musik“.

Begeistert von der Darbietung sang das Publikum bei der zweiten Zugabe nochmal gedämpft hinter den Masken, aber von Herzen „Les Champs-Élysées“ mit.

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