2024: Höhepunkte im Rückblick

8. Dezember - Franz Herb feierte sein Organisten-Jubiläum

Ein Jubiläum ist schon etwas Besonderes, aber ein 60-jähriges Jubiläum muss man erst einmal schaffen. 

60 Jahre als Organist tätig zu sein, ist ein bemerkenswerter Meilenstein, den nur wenige erreichen. Mit seiner musikalischen Hingabe hat Franz Herb unsere Gottesdienste geprägt und Generationen musikalisch begleitet. Sein Einsatz für die Musik und sein fachliches Können sind dabei über die Jahre zu einem festen Bestandteil unseres Gemeindelebens geworden. Das haben wir mit einem besonderen Gottesdienst gewürdigt und gefeiert. Der Gottesdienst wurde von Franz Herb selbst, vom Posaunenchor und von dem ehemaligen Gemeindepfarrer und langjährigen Freund Franz Herbs Pfarrer Eckhard Grebenstein gestaltet. 

Beim Café Kontakt im Anschluss nutzten viele Gäste die Möglichkeit, gemeinsam zurückzublicken und das Jubiläum von Franz Herb zu feiern.

Sommerkirche im August

In Mörlenbach mit allem, was eben so zum Sommer dazugehört:
  • Bequeme Liegestühle und ein knallgelber Sonnenschirm inmitten einer bunten Blütenpracht
  • In den Bäumen auf dem Zimmerplatz munteres Vogelgezwitscher und Wimpel in unserer Kirchenfarbe, die lustig im Wind flatterten
  • Ein Regenschauer, wie es in diesem Jahr bereits sehr viele gab

Der Schauer, der mit seinen dicken Tropfen der Open-Air-Veranstaltung einen dicken Strich durch die Rechnung machte und das Team zu Plan B veranlasste: Schnell wurde die hübsche Szenerie in die Kirche verlegt und neu dekoriert, damit der Gottesdienst pünktlich beginnen konnte.

Zur Begrüßung ertönte eine bekannte Melodie – man höre und staune – gepfiffen von Pfarrerin Mirjam Daume-Wolff, die bald vom rhythmischen Schnipsen im Off-Beat von der Gemeinde begleitet wurde: „Don’t worry, be happy!“ Sofort verbreitete sich in der voll besetzten Kirche eine unbeschwerte Fröhlichkeit in dieser lockeren Atmosphäre, genau das Ziel dieses Morgens.

Nun fand schon die dritte Sommerkirche im Vorderen Weschnitztal unter dem Motto „Himmlische Lektüren durch Raum und Zeit“ statt, denn mit Märchen startete Pfarrer Marcel Albert im Schlosspark in Birkenau, Pfarrerin Alison Albert las aus Krimis von Agatha Christi in der Oase der Stille in Reisen und Mörlenbach hatte Sommer-Lieder und Sommer-Gedichte zum Thema.

Christin Raschke überraschte schon mit der Eingangsmusik am Klavier mit einem Medley bekannter Sommerhits, die Gemeinde hatte Lieder wie „Lobe den Herrn, meine Seele“, „Himmel, Erde, Luft und Meer“ oder „Wie ein Lachen, wie ein Vogelflug“ auf dem Liedblatt.

Mit den sicherlich ernstgemeinten Fragen „Wann sind Sie das letzte Mal geschaukelt? und „Was würden Sie wohl jetzt dabei empfinden?“ leitete Pfarrerin Daume-Wolff zu dem berührenden Liedtext „Die Alte auf der Schaukel“ von Gerhard Schöne über, das Sie noch einmal nachlesen können: 

Ein Mädchen auf dem Spielplatz
'Ne alte Frau am Rand
Die Alte schluckt Tabletten
Und die Kleine spielt im Sand

Dann geht das Mädchen schaukeln
Es sieht die Frau und ruft
"Das musst du auch mal ausprobier'n
Wir fliegen durch die Luft"

"Oma, willst du schaukeln
Dann gebe ich dir Schwung?"
"Ja, komm und gib mir Schwung, mein Herz
Dann werd ich wieder jung"

Die Alte schaukelt zaghaft
Die Kleine schiebt sie an
"Wenn jetzt nur nicht die Kette reißt
Was da passieren kann"

"Wenn jetzt nur niemand zusieht
Mir ist nicht wohl dabei
Die denken doch, ich bin verrückt
Und hol'n die Polizei"

"Oma willst du schaukeln
Dann gebe ich dir Schwung?"
"Ja komm und gib mir Schwung, mein Herz
Dann werd ich wieder jung"

Sie denkt an ihren Kreislauf
Dann kommt ihr in den Sinn
"Mein Gott, wie lange ist das her
Dass ich geschaukelt bin?"

"Das war doch auf dem Rummel
In einem weißen Schwan
Mit diesem tätowierten Herrn
Der himmelte mich an"

"Oma willst du schaukeln
Dann gebe ich dir Schwung?"
"Ja komm und gib mir Schwung, mein Herz
Dann werd ich wieder jung"

Sie sieht die Wolken schwanken
Das Alter fliegt dahin
Dahin der Arzeneigeruch
Das Ziehen in den Knien

Sie lacht aus voller Kehle
Sie singt und schämt sich nicht
Sie ist ein kleines Mädchen jetzt
Mit Falten im Gesicht

"Oma willst du schaukeln
Dann gebe ich dir Schwung?"
"Ja komm und gib mir Schwung, mein Herz
Dann werd ich wieder jung"

Und genau um diese Gedanken und Gefühle von Leichtigkeit und Sorglosigkeit, von Zutrauen und Vertrauen, um das Loslassen ging es in diesem Gottesdienst, sie wurden aufgegriffen im Psalm, der Lesung und der Predigt, in der aus dem Gedicht von Mascha Kaléko „Sozusagen grundlos vergnügt“ gelesen wurde:

„Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen.
Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
Dass Amseln flöten und dass Immen summen,
Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen.
Dass rote Luftballons ins Blaue steigen.
Dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen.

Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht.
Und dass die Sonne täglich neu aufgeht.

[…]
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Dass alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freu mich, dass ich … dass ich mich freu.“

Auch Christin Raschke sang noch einmal am Klavier von der Sorglosigkeit unter Freunden in warmer Luft bei blühendem Lavendel.

Und was gehört noch so zum Sommer dazu?

Eistee, Kaffee, Torte mit Kirschsahne oder ein saftiger Käsekuchen, die den Gästen nach dem Gottesdienst angeboten wurden mit der Bitte um eine Spende für die Arbeit des Hospiz Bergstraße. 

Am Tag zuvor fand ein ökumenischer Gottesdienst und ein Benefiz-Fest bei unseren Nachbarn in „Wieschands Scheier“ statt zur Unterstützung bedürftiger Familien in Mörlenbach und der Hospiz-Arbeit und gerne waren wir bereit, die übrigen Kuchen für diesen guten Zweck bei der Sommerkirche zu verkaufen, um so noch einmal den Spendenbetrag ordentlich erhöhen zu können.

Der Abschluss der Sommerkirche wurde eine Woche später in der ev. Kirche in Zotzenbach mit dem Thema „Romane“ mit Pfarrer Dieter Wendorff gefeiert.

22. Juni - Sommerliche Soirée in St Bartholomäus

An die 200 Besucher waren in die kath. Kirche St Bartholomäus gekommen, um die zweite „Sommerliche Soirée“ zu erleben.

Bläser und Chor eröffneten gemeinsam mit einem festlichen „Singet froh, wir haben Grund zum Danken“ das Konzert. Nach einem geistlichen Impuls zu Paul Gerhardts Choral „Geh aus mein Herz und suche Freud“ folgten Bläser- und Chor-Vorträge aus verschiedenen Jahrhunderten und Musikgenres von Barock bis Pop.

Gekonnt bot der ev. Posaunenchor unter der Leitung von Sebastian Schertel Fugen und Suiten, Gospelmusik und Jazziges dar, darunter die herausfordernde Fuge in g-Moll von J. S. Bach und die interessante Suite in F von Chr. F. Witt. Bei einem Allegro von Sammartini zeigt der Posaunenchor sein großes Können. Ein weiterer Höhepunkt war auch das durch Louis Armstrong bekannt gewordene „What a wonderful world“ in einem hörenswerten Arrangement für Bläser.

Der kath. Kirchenchor ergänzte das Programm unter dem Dirigat von Sophia Brumby u. a. mit bekannten Pop-Klassikern wie „Somewhere over the Rainbow“ und „Catch a fallen Star“, dem sehr einfühlsamen Segenslied „A Blessing“ von Jay Althouse und dem schönen „Abend wird es wieder“ von Thomas Gabriel.

Das rhythmisch herausfordernde Stück „Exultate in Seven“ von Andy Beck im ungewohnten 7/8- Takt hat der Chor bestens gemeistert. Sebastian Schertel spielte solistisch dazu die Posaune.

Das Publikum dankte begeistert allen Beteiligten des Abends mit lang anhaltendem Applaus.

Die Vorsitzende des kath. Kirchenchors Claudia Lidy-Gruber bedankte sich beim Auditorium für den guten Besuch, bei der Chorleiterin Rosemarie Brumby sowie der Dirigentin des Abends Sophia Brumby und dem Leiter des Posaunenchors Sebastian Schertel.

Helmut Sürie, der die gesamte Organisation des Konzerts verantwortete, lud die Gäste zu einem Umtrunk und Snacks, die das Team ukrainischer Frauen zubereitet hatte, ins Pfarr- und Jugendheim ein.

Ökumenischer-Gottesdienst mit anschließendem „Mahl an der langen Tafel“

Er wehte wieder über den Rathausplatz - der Geist von Pfingsten.

Das Organisations-Team rund um Helmut Sürie konnte rundum zufrieden sein, denn auch in diesem Jahr war der Pfingstmontag auf dem Rathauspatz ein besonderes Event. 

Bei herrlichem Wetter zelebrierten Pfarrerin Mirjam Daume-Wolff, Pfarrer Björn Rottmann von der kath. Gemeinde und Pfarrer Petro Bokanov von der ukrainisch-orthodoxen Kirche gemeinsam mit Frau Bokanov, Claudia Lidy-Gruber und Birgit Raschke den Gottesdienst mit einer großen Festgemeinde. Und nicht nur die vertrauten Klänge des ev. Posaunenchors unter der Leitung von Sebastian Schertel lagen über dem Platz – auch die Darbietungen des Gastensembles aus Tansania „Spirit of Togetherness“ mit Simone Spielmann von der Rimbacher Kirchengemeinde rissen die Gäste mit ihren lebendigen Gopels von ihren Plätzen an den langen Tischen und animierten zum Mitsingen, rhythmischen Mitklatschen und Mittanzen.

Anschließend an den Gottesdienst waren alle Anwesenden zum gemeinsamen Mittagessen geladen, wobei das Büffet auch in diesem Jahr wieder reichlich mit süßen und herzhaften Speisen des Teams ukrainischer Frauen bereichert wurde. Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen dieses schönen Tages beigetragen haben.

28. April - Irish Folk Konzert

Die Plätze in Kirche und Gemeindesaal waren ausnahmslos besetzt und alle Zuhörenden waren begeistert!

Tommy Sands, Singer-Songwriter und Aktivist, könnte man schon zu Lebzeiten als Legende bezeichnen. Als Mitbegründer der prominenten Sands Family spielte er sich mit seiner Art des Irish Folk von der New Yorker Carnegie Hall bis ins Olympiastadion in Moskau weltweit in die Herzen der Menschen und nun auch in der kleinen Dorfkirche in Mörlenbach. Seine Art Lieder zu schreiben, wurde von keinem geringeren als Pete Seeger in den höchsten Tönen gelobt: „Tommy Sands ist die schwierige, aber wundervolle Balance zwischen dem Wissen um und der Liebe für seine heimatlichen Traditionen mehr als gelungen, dabei hat er immer wieder die Sorge um die Zukunft der ganzen Welt im Blick“. Das US Magazin „Sing out” bezeichnete ihn gar “als den einflussreichsten Songpoeten Irlands, mit weltweiter Anerkennung.“

Lieder wie „There were Roses” oder “Daughter and Sons”, wurden u.a. von Joan Baez, Dolores Kaene und den Dubliners aufgenommen und interpretiert und wurden natürlich auch an diesem Abend gespielt. Diese und etliche andere Lieder von Tommy Sands wurden in viele Sprachen übersetzt und fanden sogar den Weg in so manches Schulbuch. 2002 wurde ihm von der Universität Nevada der Doktortitel h.c. für sein herausragendes literarisches und soziales Werk verliehen.

Dass bei seinen Konzerten der typisch irische Schalk immer wieder durchblitzt und nicht zu kurz kommt, davon weiß auch die IRISH TIMES zu berichten: „… (bei allem Nachdenken über die Sorgen dieser Welt)… ist Sands in der Lage, seine Worte und Gedanken äußerst humorvoll zu kombinieren.“ Gemeinsam mit dem Straßburger Multiinstrumentalisten Jean-Pierre Rudolph (Geige, Flöte, Mandoline, Gitarre und Gesang) wurde dieses Konzert zu einem ganz besonderen musikalischen Highlight. Jean-Pierre Rudolph war jahrzehntelang der Duopartner des nordirischen Folksängers Rodney Cordner und ist vielen bekannt auch durch das Irish-Folk-Projekt „Bilder der Weihnacht“ von Pfarrer & Liedermacher Clemens Bittlinger.
 

10. April - Erster Begegnungsnachmittag mit Joar Berge

Neues Konzept: Ökumenischer Begegnungsnachmittag statt Seniorennachmittag

Die evangelische Kirchengemeinde Mörlenbach hat ihr Konzept des ökumenischen Seniorennachmittages geändert. In Zukunft wird der Seniorennachmittag einen anderen Namen tragen, nämlich „Begegnungsnachmittag“. Damit öffnen wir den Kreis der Eingeladenen für Menschen jeden Alters, die Lust haben bei Kaffee und Kuchen oder anderen Leckereien eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Es erwarten unsere Gäste schöne Begegnungen, Impulse für den eigenen Glauben und informative Vorträge zu interessanten Themen rund um Alltag und das bunte Leben.

Unser erster Begegnungsnachmittag fand am 10. April im Gemeindesaal statt. Unser erster Vortrag wurde vom „Kuhflüsterer“ Joar Berge gestaltet, der von seiner berührenden Arbeit auf dem „Lebenshof“ berichtete.

31. März - Ostersonntag-Gottesdienst mit anschließendem Mitbringbrunch

Es war bunt, es war fröhlich, es war ein Fest! Und alle haben dazu beigetragen! Denn jede und jeder hat etwas Leckeres fürs Büfett mitgebracht, sodass wir eine große Tafel an bunten und leckeren Speisen zusammenstellen konnten.

Es hatten sich am Ostersonntagmorgen – wohlgemerkt eine Stunde früher als sonst, denn die Zeit wurde an diesem Morgen umgestellt – große und kleine Menschen auf den Weg gemacht, um das Wunder von Jesu Auferstehung zu feiern.

In diesen Zeiten ist das keine Selbstverständlichkeit mehr, ist die Ostererzählung für viele doch mittlerweile fremd geworden. Daher lohnt es sich, noch einmal zurückzublicken und sich zu fragen, was wir am Ostermorgen eigentlich gefeiert haben.

Was heißt es, das Wunder der Auferstehung zu feiern? Für mich heißt das: Die Hoffnung zu feiern, inmitten der Nachrichten von Tod und Krieg, und das Leben zu feiern, auch dann, wenn die Sorge um das eigene Leben oder das der Liebsten oft sehr groß ist.

In diesen Zeiten machen sich viele Menschen Sorgen oder verlieren beim Schauen der Nachrichten manchmal sogar ganz ihre Hoffnung in das Gute. Ostern setzt hier ein großes „Trotzdem“ dagegen!

Ostern bedeutet zu feiern, dass Gott neues Leben wachsen lässt, wo sonst nur Tod und Hoffnungslosigkeit unsere Sinne verdunkeln. Ostern in diesen Zeiten zu feiern, ist heilsam und tut der Seele gut. Da lohnt es sich, finde ich, sich auch eine Stunde früher als sonst aus dem Bett zu quälen.

Wir haben uns sehr gefreut, dass trotz Zeitumstellung viele unserer Einladung gefolgt sind. Sehr zur Freude beigetragen haben, neben dem großen bunten Büfett, besonders das von den Kindern zum Blühen gebrachte Kreuz, die Liedbeiträge unseres Kirchenchores GenerAngels sowie die Spieleaktion unserer Gemeindepädagogin, an der Kinder wie auch Erwachsene teilnahmen.
Pfarrerin Mirjam Daume-Wolff

3. März - Vernissage "Kirche ist bunt"

Die Pop Art-Ausstellung von Mechthilde Gairing und die Spendenaktion "Mitmach-Bild" sind ein voller Erfolg!

Mechthilde Gairing ist eine namhafte und engagierte Künstlerin aus Bad Dürkheim, wo sie sich in der Stadtmitte die Galerie "Pfalz Pop Art ©" in kürzester Zeit aufgebaut hat und ihre Werke ausstellt. Ihr künstlerischer Schwerpunkt ist u.a. die Pop Art-Malerei.

Die Ausstellung "Kirche ist bunt" im Rahmen von Kunst in der Kirche lud die Gäste dazu ein, Kirchen aus der Umgebung als Pop Art-Werke zu bestaunen, aber auch darüber nachzudenken, was "Kirche bunt macht" und wie wir Kirche und Gemeindeleben gemeinsam gestalten können, damit sie ein Raum für Begegnung, Lebensfreude und Inspiration werden.

Bei der Vernissage sprühten die Besucherinnen und Besucher förmlich vor Begeisterung und lobten die farbenfrohen und lebhaften Bilder verschiedener regionaler, überregionaler, ja sogar internationaler Kirchbauten – darunter auch die katholische Kirche St. Bartholomäus und unsere evangelische Kirche Mörlenbach, die von Mechthilde Gairing erst Anfang dieses Jahres gemalt wurden - und die viele Wochen unsere Kirche und den Gemeinderaum schmückten.

Nach der Begrüßung durch Astrid Teigesser, Koordinatorin von Kunst in der Kirche, führte die Künstlerin die Anwesenden in ihre Werke ein und verstand es dabei glänzend, die Zuhörenden mit ihrer lebendigen Geschichte ihres persönlichen Werdegangs, interessanten Fakten und einigen heiteren Anekdoten zu fesseln. Dabei kam auch zur Sprache, dass vor allem die Kirchenmalerei für Mechthilde Gairing ein persönliches Dankeschön nach "oben" dafür ist, dass Sie mit über 70 Jahren noch ihr künstlerisches Talent entdecken und leben darf. Sie ermutigt ältere Menschen, genau wie sie es tat, neue Lebensenergie zu entdecken und diese Energie mit anderen zu teilen. "Das Alter ist so wertvoll," sagt sie, "nutzen wir es weise!"

Mit der passenden musikalischen Umrahmung sorgte Kirchenmusikerin Christin Raschke sowohl am Klavier als auch mit ihrem gefühlvollen Gesang für weitere Gänsehaut-Momente, bevor es zum Höhepunkt des Vormittags kam. Denn dann wurde ein Gemälde von seiner schwarzen Verhüllung befreit und von Astrid Teigesser hieß es:
"Machen Sie mit bei dem Projekt "Ein Bild für unsere Kirche!" Ein Mitmach-Bild unter dem Motto "Wir gehören dazu - lebendige Gemeinde zeigt sich!" Die Künstlerin hat unsere evangelische Kirche in Mörlenbach gemalt und wir laden Sie, unsere Gemeindemitglieder und Freundinnen und Freunde unserer Ev. Kirchengemeinde Mörlenbach ein, sich auf diesem Bild zu verewigen - signieren Sie das Bild und geben Sie neben Ihrer Spende für den Kauf des Bildes ein Statement ab "Wir gehören dazu zu unserer Gemeinde". Dieses Projekt ist exklusiv und wir sind die erste Gemeinde, der die Künstlerin dieses Angebot macht." 

In kurzer Zeit konnten nun schon die nötigen Spendengelder für den Kauf des Mitmachbildes gesammelt werden. Nun strebt der Kirchenvorstand auch den Kauf des Originals an, wofür weiterhin aktiv für die Aktion „Mitmachbild“ geworben wird: Signieren Sie gerne das Bild bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Kirchengemeinde und zeigen Sie, dass auch Sie dazugehören.

1. Januar - "Vorzeichen statt Vorsätze" Neujahrskonzert

Ein grandioser Start in das neue Jahr 2024 in Mörlenbach mit dem Akkordeon-Ensemble "Accento"

WN/OZ
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